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Social Media Seeding – Ist Ihr Boden fruchtbar?

Social Media Seeding oder besser: Influencer-Kommunikation

Nachdem ich mich in meinem letzten Blogpost mit der Erfolgskontrolle von Content-Marketing-Strategien beschäftigt habe, möchte ich nun diese Frage erörtern: „Woher weiß ich, wo meine Inhalte am besten in Social Media fruchten?“

Auch dieses Thema, Seeding genannt, steht in enger Verbindung mit der regelmäßigen Erfolgskontrolle von Content-Marketing-Maßnahmen. Das Seeding des Contents gehört selbstverständlich zum operativen Teil des CMs. Das heißt, Sie haben festgelegt, auf welches Ihrer Kommunikationsziele Sie mit Ihrem aktuellen Content einzahlen möchten. Anhand der Geschichte, die Sie mit diesem Content erzählen wollen, haben Sie ermittelt, welches Format sich am besten eignet. Sie möchten beispielsweise kommunizieren, dass Sie der absolute Experte auf dem Gebiet des Facebook-Marketings sind. Daher haben Sie ein Whitepaper erstellt, das die ideale Facebook-Kampagne beschreibt. Das Ziel Ihrer CM-Kampagne und das Format sind somit klar. Aber wohin mit dem Content?

Auf welchen Plattformen säen Sie nun dieses Whitepaper? Sagen wir, das Whitepaper liegt originär auf Ihrer Unternehmens-Website. Dann bietet es sich an, einen Tweet, einen Facebook- sowie einen Google+-Post zu erstellen, in denen Sie jeweils auf eine Landingpage für Ihr Whitepaper verlinken, die sich auf Ihrer Website befindet. Darüber hinaus können Sie einen Blogbeitrag zu Ihrem Whitepaper verfassen und von dort aus auf die Landingpage verlinken oder das Paper gleich auf Ihrem Blog zur Verfügung stellen. Hier stellt sich die Frage: Möchten Sie neben Ihrem eigentlichen Kommunikationsziel auch noch das Ziel „mehr Traffic auf der Unternehmens-Website“ erreichen?

Frage: Warum eine Landingpage? Denken Sie an Ihre Nutzer und leiten Sie diese direkt ans Ziel. Nichts ist lästiger und führt zu mehr Abbrüchen als der Mehraufwand für den Nutzer, das Whitepaper erst auf Ihrer Website suchen zu müssen!

Tipp! Bildlastige Kanäle wie Instagram und Pinterest eignen sich eher nicht für Ihr Whitepaper. Diese bieten sich an, wenn Sie beispielsweise Produkte in Szene setzen oder Geschichten um Ihre Produkte herum erzählen möchten.

Nun kommt Ihre Erfolgskontrolle wieder zum Tragen. Sie haben sich für die passenden Plattformen entschieden und ermitteln jetzt anhand Ihrer Social-Media- und Blog-Statistiken (meist Google Analytics), wann Ihre Zielgruppe genau auf Ihre Plattformen zugreift. Auf dieser Datengrundlage terminieren Sie Ihr Whitepaper für die einzelnen Kanäle. Hier gilt wie immer: testen, testen, testen! Über einen längeren Zeitraum hinweg können Sie die Gewohnheiten Ihrer Zielgruppe problemlos ermitteln.

Wie kommunizieren Sie mit Influencern? – Das Beispiel Twitter

Des Weiteren sind gute Beziehungen ein großer Vorteil! Ein starkes Netzwerk, das sich gegenseitig bereichert, bildet den Nährboden des Seeding-Prozesses! Treten Sie mit Influencern auf Ihrem Gebiet in Kontakt. Teilen Sie auch deren Inhalte – aber selbstverständlich nur, wenn Sie diese für relevant halten. Und Sie werden feststellen, dass auch Sie wahrgenommen werden! Gerade auf Twitter empfiehlt es sich, Listen zu führen. Legen Sie sich beispielsweise eine Content-Marketing-Liste an, auf der Sie Twitter-Profile sammeln, die relevanten Inhalte für Sie und Ihre Zielgruppe posten. Twitter-Profile, die in Ihre Liste aufgenommen wurden, erhalten eine Benachrichtigung. Sie werden auf Sie aufmerksam und entscheiden sich vielleicht auch, Ihnen zu folgen. Im Idealfall werden auch Sie in deren Liste aufgenommen. Gerade wenn Sie retweeten oder Tweets zu einem bestimmten Thema erstellen, das bereits diskutiert wird, sollten Sie über die @-Mention die Influencer erwähnen. Wenn diese Ihren Tweet teilen, haben Sie wiederum eine größere Reichweite.

Zu guter Letzt – mein Lieblingsthema: ERFOLGSKONTROLLE!

Überprüfen Sie, ob tatsächlich jemand Ihr Whitepaper heruntergeladen hat! Und ob dieses Whitepaper wohlmöglich zu einer Kundenberatung oder sogar zu einem Auftrag führte. Nur so erfahren Sie, ob sich der Aufwand, ein Whitepaper sowie eine Landingpage zu erstellen, gelohnt hat, also ihr Social Media Seeding Früchte trägt.

Veröffentlicht am 15.10.2015

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