schließen

Projects

Contact

News

Let's connect

Kresse & Discher – ein neuer Typ Agentur

Der beständige Wandel in der Kommunikation verlangt nach flexibleren Denk- und Arbeitsweisen. Das bekommen viele Unternehmen gerade deutlich zu spüren. Aber auch in der Agenturwelt bleibt kein Stein auf dem anderen. Die Digitalisierung und das veränderte Mediennutzungsverhalten stellen die Positionierung der Dienstleister auf den Prüfstand. Bei Kresse & Discher aus Offenburg in Baden kann man davon ein Lied singen. Das Unternehmen ist seit über 25 Jahren am Markt. „Wir haben uns den Wandel mittlerweile zum Prinzip gemacht“, sagt Geschäftsführerin Heike Discher. Doch wie funktioniert so etwas? Wie gelangt „Change“ in die DNA eines Unternehmens?

Unmittelbar am Markt

„Das Wichtigste bei uns ist die breite Spitze“, erklärt ihr Geschäftsführungskollege Stephan Tiersch, der die Aktivitäten im Rhein-Main-Gebiet verantwortet. „Die Geschäftsleitung umfasst fünf Mitglieder, die alle auch operativ tätig sind und laufenden Kundenkontakt in Projekten haben. Dadurch sind wir immer unmittelbar am Markt.“ Da alle Mitglieder dieses Führungskreises auch am Unternehmen beteiligt sind, ist der wöchentliche Jour fixe im Bedarfsfall gleich eine Gesellschafterversammlung. So kann man schnell auf Entwicklungen im Markt reagieren.

Beweglichkeit durch das Aufgaben-Rollen-Modell

Für große Beweglichkeit hat zudem das Arbeiten in Aufgaben-Rollen-Modellen geführt. Das bedeutet, dass jeder im Unternehmen grundsätzlich mehrere Rollen einnehmen kann. Es ist zum Beispiel selbstverständlich, dass ein Mitglied der Geschäftsleitung einem Projektleiter in einem Teilprojekt zuarbeitet. Jeder soll gemäß seiner Stärken und Erfahrungen eingesetzt werden und muss in der Lage sein, in wechselnden Rollen zu arbeiten – unabhängig von Hierarchie.

„Wir entwickeln Projekte gemeinsam mit den Kunden“

„Projekte sind auch nicht mehr das, was sie mal waren“, begründet Tiersch, warum mit fast keinem Kunden mehr nach dem Wasserfall-Modell in festgelegten Fertigungsschritten gearbeitet wird. „Wir entwickeln die Projekte gemeinsam mit dem Kunden und arbeiten sie kollaborativ, agil und transparent gemeinsam ab.“ Das Rückgrat hierfür bildet ein zentrales Produktionssystem, auf das alle Projektmitglieder von überall zugreifen können. „Auch wenn wir mit anderen Agenturen partnerschaftlich für einen gemeinsamen Kunden arbeiten, schalten wir sie bei uns mit auf.“

Die gesamte Organisation kann nur so flexibel sein, wie jedes einzelne Mitglied. Daher gehören Laptop und iPhone für die meisten Kollegen zur Grundausstattung. Vertrauensarbeitszeit, Homeoffice und Selbstorganisation im Team ermöglichen Eigenverantwortung, dezentrales Arbeiten und minimale Bürokratie. Ein von der DAPR zertifiziertes Traineeprogramm wird zudem künftig für qualifizierten Nachwuchs sorgen.

Pop-up-Office im Rhein-Main-Gebiet

Der Anfang September eröffnete Standort im Rhein-Main-Gebiet besteht gemäß der Flexibilisierungsstrategie von Kresse & Discher aus regelmäßig anwesenden Kollegen und einem Pop-up-Office-Konzept. Über einen Coworking-Anbieter werden kurzfristig jeweils genau die Räumlichkeiten gebucht, die aktuell benötigt werden. Stephan Tiersch: „So bleiben wir nicht nur hinsichtlich der Anzahl und Größe der Räume flexibel, sondern können auch kurzfristig je nach Kundenbedarf den Standort zum Beispiel zwischen Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt wechseln.“