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Unsere Schlussredakteurin Sabrina Beck veröffentlicht ihr erstes Buch

Sabrina Beck, Schlussredakteurin bei Kresse & Discher, führt ein Doppelleben: Wenn die Schreibwut sie packt, kennt sie keine Gnade. Dann steht sie auch nachts auf und schreibt ihre Geschichten nieder. Gerade ist ihr erstes Buch „Die große Stadt“ unter dem Pseudonym Severin Halbritter erschienen. Drei Fragen an die frischgebackene Buchautorin, die sich auf mittelalterliche Literatur und aufs Gruseln versteht.

Sabrina, Dein erstes Buch heißt ,Die Große Stadt‘. Erzähl doch mal: Worum handelt es sich? Und wie fühlst Du Dich?
„Ich bin ehrlich gesagt ganz schön aufgeregt: Mein erstes Buch ist vergangene Woche erschienen. Es ist ein Märchen mit Fantasy-Elementen. Dem Roman liegt die wunderbare Rattenfänger-Sage aus Hameln zugrunde, die mich schon als Kind fasziniert hat. Es geht um einen jungen Soldaten, Numiar, der sich mit einem Kriegsheer aufmacht, um in der Ferne ein gefährliches Rätsel zu lösen. Die Vorgeschichte: In seiner Stadt Abisma wurde ein abgetrennter Kinderkopf in einem Ofen gefunden – und das, obwohl die Kinder seit einer Ewigkeit aus der Großen Stadt verschwunden sind. Numiar möchte um keinen Preis ruhmlos nach Hause zurückkehren nach Abisma, wo nach Jahrhunderten endlich wieder Frieden herrscht.“

Was hat Dich angetrieben, ein Buch zu schreiben? Und welchen Traum hast Du Dir damit erfüllt?
„Ich habe mich nie aktiv dazu entschieden, zu schreiben. Doch wenn eine Idee auftaucht, bleibt sie meistens so lange und so hartnäckig, bis ich sie aufschreibe. Das ist einerseits natürlich toll, weil sich die Erzählungen somit quasi von selbst schreiben. Es kann aber auch sehr anstrengend sein. Zum Beispiel dann, wenn eine Idee sich nachts manifestiert und man so lange nicht schlafen kann, bis sie aus dem Kopf ist. Trotzdem ist es ein Traum, schreiben zu dürfen: Mir haben Geschichten mit ihrem Zauber über schwere Zeiten hinweg geholfen – wenn mein Roman auch nur bei ein paar Lesern dasselbe auslöst, ist das für mich Traum-Erfüllung genug.“

Ist Deine Schreibwut damit abgearbeitet oder schwebt Dir schon ein weiteres Werk vor?
Weder meine Schreibwut, noch die Geschichte um den Rattenfänger ist mit meinem Buch ,Die Große Stadt‘ abgeschlossen. Daraus soll eine Reihe werden, die sieben Bücher umfasst. Ich schreibe schon seit ungefähr 20 Jahren. Angefangen hat alles mit Gedichten, dann wurden Kurzgeschichten daraus und schließlich habe ich mich an längere Geschichten gewagt. Anfangs war das eher ein Versuch, weil ich nicht gedacht hätte, dass ich ein solches Großprojekt realisieren könnte. Allerdings muss ich sagen, dass ich jetzt erst mal ein bisschen Abstand zu Märchenwelten brauche. Gerade schreibe ich deswegen an einem Krimi.“

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