schließen

Projects

Contact

News

Let's connect
Image Alt

____Mitarbeiterkommunikation gibt es nicht

Was ist der Unterschied zwischen interner und externer Kommunikation? Zwischen Mitarbeiterkommunikation und Kundenkommunikation?

Es gibt keinen!

Wie? Vieles aus dem Unternehmen geht Außenstehende, insbesondere Kunden, doch gar nichts an! Falsch! In Zeiten von Social Media, Social Sharing und Kollaboration ist der Versuch, unternehmensinterner Geheimniskrämerei weder möglich, noch zielführend. In der Softwarebranche hat das zur inzwischen selbstverständlichen Freeware geführt, und Tesla kündigte 2014 an, die Patente für sein Elektrofahrzeug freizugeben.  Auch in der Unternehmenskommunikation gibt es prominente Beispiele: die Mitarbeiterzeitung Bosch Zünder etwa (Auflage 180 000 Exemplare weltweit). Sie dient längst – und das gewollt – als Informationsplattform für Öffentlichkeit und Journalisten.

Es geht auch kleiner, aber nicht weniger erfolgreich: Die EDEKA Südwest versendet ihr Mitarbeitermagazin „echt südwest” mit einer Auflage von 25 000 Exemplaren per Post zu ihren Mitarbeiter nach Hause. Eine Leserbefragung in diesem Frühjahr ergab, dass bei 73 Prozent der Mitarbeiter mehrere Personen das Magazin lesen, also Familienmitglieder, Nachbarn, Freunde. Auch das ist Teil des Plans. Denn jeder, der das Magazin liest ist (potentieller) Kunde und/oder (potentieller) Mitarbeiter. Positive Rückmeldungen sind für den Mitarbeiter die perfekte Bestätigung: Ich arbeite im richtigen Unternehmen! Mission Employer Branding gelungen. Für seine „überdurchschnittliche Effizienz-Performance ” hat das EDEKA-Mitarbeitermagazin übrigens gerade den Fox Award in Gold erhalten.

Wie funktioniert das?

Die neueste Studie des Content Marketing Forum zu „ Inhouse Communication ” nennt mehrere Erfolgsfaktoren:

  1. Glaubwürdigkeit. Sie entsteht, wenn Inhalte nach journalistischen Regeln aufbereitet werden. Davon sind 74,5 Prozent der befragten Unternehmen überzeugt.
  2. Inhaltliche Substanz. Rund 80 Prozent der Unternehmen sehen Aktualität und Informationswert als Hauptfaktor für den Erfolg der internen Kommunikation.
  3. Authentizität. Markenbotschaft und Kommunikation müssen übereinstimmen, sagen ebenfalls 80 Prozent.
  4. Vernetzung. Die interne Kommunikation muss mit der externen verzahn werden! Und: Die Kanäle müssen crossmedial sein.
  5. Gestaltung. Nicht zuletzt nennen über 50 Prozent der Studienteilnehmer die optische Aufbereitung der Inhalte als entscheidenden Faktor.

Was wird erreicht?

Die Hitliste des Nutzens von Mitarbeiterkommunikation aus Sicht der Unternehmen spricht für sich:

  • Platz 1: Stärkung Zugehörigkeitsgefühl
  • Platz 2: Positionierung als attraktiver Arbeitgeber
  • Platz 3: Vermittlung von Wissen über Markt, Wettbewerb und das Unternehmen selbst
  • Platz 4: Verbesserung Zusammenarbeit und Unterstützung von Changeprozessen

Was ändert sich künftig?

Das sicherlich interessanteste Ergebnis der Studie ist, dass über 80 Prozent der befragten Unternehmen eine deutliche Entwicklung hin zur Verzahnung von externer und interner Kommunikation sehen. Die HR-Verantwortlichen wird es freuen, hebt es ihre Arbeit weit über das Schalten von Stellenanzeigen und das Befüllen des Intranets hinaus. Marketing und Unternehmenskommunikation werden sich erst an den Gedanken gewöhnen müssen. Aber er ist logisch. Denn eine interne Kommunikation gibt es nicht (siehe oben). Jeder Mitarbeiter ist Multiplikator, der sich täglich im beruflichen wie privaten Umfeld zu seinem Unternehmen äußert. Verbal, nonverbal, social. Da muss es doch das erste Interesse des Unternehmens sein, den Mitarbeiter wie einen Kunden zu behandeln – und ihn mit den richtigen Informationen zu versorgen. Ihn zu Wort kommen zu lassen. Diese Erkenntnis scheint sich durchzusetzen: Denn sieben von zehn Unternehmensvertretern sind davon überzeugt, dass Dialog und Austausch in der Mitarbeiterkommunikation an Bedeutung gewinnen.

Spätestens jetzt wird klar: Mitarbeiterkommunikation kann nicht losgelöst sein bzw. bleiben von der grundsätzlichen Kommunikationsstrategie des Unternehmens. Bei einer Content-Marketing-Strategie muss die Inhouse Communication integraler Bestandteil sein. Aber wer begriffen hat, dass intern gleich extern und umgekehrt ist, hat damit kein Problem mehr.

Die komplette Studie zur Inhouse Communication finden Sie auf unserem Web Magazin Employer Marketing

 

 

 

 

Veröffentlicht am 17.07.2015

Kommentieren

zehn + acht =

Diese Seite nutzt Cookies und Google Analytics zur Analyse der Nutzung unserer Webseite. Desweiteren setzen wir das „Besucher-Interaktionspixel“ von LinkedIn ein, um Sie gezielter mit Werbemaßnahmen auf LinkedIn ansprechen zu können. Wenn sie diese Website weiterhin besuchen, erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Datenschutz

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen